Förderverein Biosphärengebiet Südschwarzwald/BI-Herzogenhorn.de


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Geschichte

Breite Bürgerschaft setzt sich erfolgreich für die Natur ein

Zahlreiche Mitglieder der Bürgerinitiative Herzogenhorn genossen am Samstag die herbstliche Natur im Rahmen einer Sternwanderung. Die BI gründete sich im März 2004, nachdem über die Presse bekannt wurde, dass eine Kabinenbahn ins Herzogenhorngebiet geplant sei.
Innerhalb weniger Wochen schaffte es die BI mit großen Erfolg die Öffentlichkeit zu aktivieren. Sie erhielt sofort breite Unterstützung in der Bürgerschaft der Region. Über 1700 Unterschriften konnten dem Regierungspräsidium Freiburg übergeben werden.
Bereits am 23.3.04 wurde ein wesentliches Ziel des Vereines erreicht , indem eine Presseerklärung des Regierungspräsidiums veröffentlicht wurde. Darin hieß es: „Das Vorhaben ( Kabinenbahn zum Leistungszentrum Herzogenhorn) entspricht weder den naturschutzrechtlichen Rahmenbedingungen, noch besteht Aussicht auf wirtschaftlichen Betrieb.“ Das Aus für die Kabinenbahn ins Herzogenhorngebiet war damit amtlich.
Diesen Erfolg feierten die Mitstreiter/innen in entspannter Atmosphäre und luftiger Höhe am Gipfelkreuz des Herzogenhorns. Im Anschluss daran traf man sich zu einer Mitgliederversammlung in der Emmendinger Hütte.
Hier wurde die geänderte Satzung verlesen und einstimmig verabschiedet. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, dass das weitere Geschehen von Transparenz geprägt und die Öffentlichkeit informiert wird. Nach wie vor hält sie es für dringlich, dass der technisch überholte und gefährliche Lift am Ahornbühl durch einen Vierersessellift ersetzt werden muss. Die Baugenehmigung hierfür liegt gemäß der Rahmenvereinbarung bereits seit 2000 vor. Diese Vereinbarungen wurden zwischen dem Land Baden-Württemberg von Regierungspräsident Dr. von Ungern-Sternberg , der Stadt Todtnau und der Skilift-Gesellschaft Feldberg auf Grundlage einer Umweltverträglichkeitsstudie beschlossen. Sie sehen ausdrücklich keinen Sommerbetrieb und keine Sechsersesselbahn vor.
Die BI setzt sich dafür ein, dass die gesetzlichen Vorgaben und getroffenen Vereinbarungen von den politischen Organen eingehalten werden. Eine darüber hinausgehende Erschließung oder Maßnahmen, die eine Beeinträchtigung von Natur und Landschaft im Bereich Grafenmatt und Herzogenhorn nach sich ziehen, wird abgelehnt. „ Vorhaben in diesem Bereich sind von öffentlichem Interesse und gehören in öffentlichen Gemeinderatssitzungen beraten“, war eine übereinstimmende Meinung der anwesenden Mitglieder.

Samstag, den 30.10.04 , Feldberg
Dagmar Schäfer


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